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How to: Wie starte ich einen Blog?

Wie starte ich einen Blog? Als ich vor einem Jahr mit dem Bloggen angefangen habe, hätte ich nie gedacht, dass dies soviel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen würde. Ich war sehr unerfahren und hatte überhaupt keine Ahnung wie eine Kamera richtig funktioniert und wie ich einen vernünftigen Blogpost schreibe. Ich war ungeduldig und wollte am liebsten täglich einen Beitrag veröffentlichen. Heute bin ich viel ruhiger und gehe auch mit viel mehr Geduld an die ganze Sache heran. Ich lege lieber eine Pause ein bevor ich einen schlechten Lückenfüller online stelle. Dennoch würde ich mich weiterhin als Anfängerin bezeichnen. Unter meinen Lesern gibt es vielleicht auch hier und da einige Boys und Girls, die selbst auch gerne ein Teil der Blogosphäre wären. Daher gibt es heute ein paar kleine Tipps für Blog-Anfänger:

HOW TO: WIE STARTE ICH EINEN BLOG!

Motivation & Passion

Ohne Motivation und Spaß geht gar nichts! Zu Beginn solltet ihr euch auch eine wichtige Frage stellen: Wollt ihr einen Privatblog für eure Freunde und Familie oder wollt ihr mehr Menschen erreichen? Halbherzige Beiträge und schlechte Fotos sind ein absolutes No Go. Ihr solltet wirklich voll und ganz dabei sein und dabei wirklich 100% geben. Leser zu bekommen und auch zu behalten, ist sehr schwierig und verlangt einiges an Durchhaltevermögen. Qualität steht hierbei immer vor der Quantität.Ich liebe Mode! Diese Leidenschaft ist auch meine Hauptmotivation, die mich immer wieder inspiriert und auch mal zu unchristlichen Zeiten arbeiten lässt. Auch das positive Feedback seitens meiner Leser und meiner Freunde überflutet mich immer wieder mit neuer Energie und Motivation.


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Blog-Anbieter

Ihr seid nun voll motiviert und wollt unbedingt einen Blog starten? Kommen wir nun zur ersten Hürde, dem Blog-Anbieter. Ich habe damals als littlemissstardust auf Blogspot angefangen und bin nach 2 Monaten zu WordPress.com gewechselt. Beide Blog-Anbieter sind kostenfrei und für den Anfang ganz empfehlenswert. Falls ihr aber bestimmte Designvorstellungen habt, solltet ihr lieber direkt zu WordPress.org wechseln und gleich den Blog selber hosten. Dies ist selbstverständlich mit Kosten verbunden. Ihr braucht einen Webhoster, eine Domain und ein eigenes Theme. Wenn ihr wirklich dauerhaft bloggen und auch damit Geld verdienen wollt, würde ich euch letzteres empfehlen. Eine eigene Domain und auch ein selbstgehosteter Blog kommen einfach viel professioneller rüber.

Blog-Name

Ihr solltet den Namen wirklich gut überdenken. Niemand kann sich komplizierte und zu lange Namen merken und schon gar nicht bei Google eintippen. Der Name sollte selbstverständlich zu eurem Blog-Thema passen. Schreibt eine Liste eurer gewünschten Namen auf einen Zettel und prüft anschließend die Verfügbarkeit der Domain.

Design

Je nachdem für welchen Anbieter ihr euch entscheidet, gibt es verschiede Möglichkeiten euren Blog zu designen. Auf wordpress.com und blogpost.com gibt es bereits zahlreiche Vorlagen, die sowohl kostenfrei als auch sofort nutzbar sind. Hostet ihr euren Blog aber selbst, müsst ihr gegebenenfalls ein Theme kaufen. Ich habe alle meine Themes auf Themeforest.net gekauft. Die Preise sind ganz unterschiedlich. Sucht euch ein lieber einfaches und klar strukturiertes Design aus. Der Leser sollte sich gleich beim Besuch der ersten Seite wohlfühlen und nicht mit Slidehows und Werbung erschlagen werden.

Kamera

Je nachdem was für einen Blog ihr plant, braucht ihr auch eine Kameraausrüstung. Bilder sagen mehr als 1000 Worte und qualitativ hochwertige Fotos werden lieber gesehen als unscharfe Handybilder. Es muss nicht gleich die teuerste Spiegelreflexkamera sein! Ich arbeite mit einer einfachen Hobbykamera aus dem Hause Canon. Das Modell Canon 100D kostet mit einem 50mm f 1,8 Objektiv ca 500€. Ein durchaus hoher Betrag, aber definitiv lohnenswert.


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Socializing

Der Blog ist fertig und ihr habt eure ersten Beiträge hochgeladen?  Nutzt Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram, Twitter etc. um euch mit anderen Bloggern zu vernetzen. Besucht andere Blogs und kommentiert fleißig. Bitte keine Spam- Kommentare à la „Ich habe jetzt auch einen Blog, schau doch mal vorbei.“ So etwas nervt und wird in der Blogosphäre verpönt. Gefällt Ihnen dein Kommentar, so klicken sie ganz automatisch auf deinen Blog.

Neben den Social Media Kanälen habt ihr auch die Möglichkeit Visitenkarten zu verteilen. Auf Pressdays und Parties schadet es nie ein paar Visitenkarten in der Tasche zu haben. Diese findet ihr z.B. sehr kostengünstig auf CEWE-Print. Die Visitenkarte sollten alle wichtige Informationen wie Domain, Email, Telefon und Adresse enthalten.

Ich hoffe, dass die genannten Tipps ein wenig hilfreich waren und wünsche euch nun viel Spaß beim Bloggen.


 

 

06 comments

writer

<p>thefashionanarchy is a personal style and fashion blog created by Munich based blogger Dianna Buenger. She published her first blog in May of 2014. After two years she has decided to relaunch her personal blog as „the fashion anarchy“.</p> <p>You may be asking what is this about?</p> <p>Thefashionanarchy is making a statement about a bold new era in fashion. The only rule is there are no rules and it’s all about what brings out the best in the individual. Allowing a mixture of high-end, low-end, classic labels and up and coming styles all together.</p>

6 Comments

fashiontipp

Hallo Diana!
Wie immer cool und interessant geschrieben!
Ich finde wordpress.com deutlich besser als Blogspot. Ich stelle aber fest, dass viele deutsche Blogger mehr sich für Blogspot entscheiden. Interessant, dass du meinst, dass “Ich habe jetzt auch einen Blog, schau doch mal vorbei” Spam- Kommentare sind. Ich mag so was sehr: kurz, knapp und ich klicke auf jeden Fall auf den link 🙂
Liebe Grüße
Marina
http://fashiontipp.com

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Modepuppen

Hallo Marina, ich habe grundsätzlich überhaupt nichts gegen kurze und knappe Kommentare. Wenn ich aber dieses Copy & Paste Kommentare sehe, die wirklich oft gar nichts mit dem zu kommentierenden Post zu tun haben finde ich sowas sehr schade. Da geht es wirklich nur darum um seine Links zu verteilen um bei Google besser gerankt zu werden.

Liebe Grüße

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saskiavonp

Schöne Tipps. Ich bin immer noch bei Blogspot. Mir fehlt leider die Zeit mich mit WordPress zu beschäftigen…

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Goldstaub-und-Perlen

Sehr guter Post und ich kann mich Dir nur absolut anschließen! Anfangs war es bei mir ganz genauso…Mittlerweile sehe ich das ganze auch lockerer und wenn ich mal eine Schreibblockade oder sonst irgendwas habe, dann setze ich lieber eine Woche aus, als zwanghaft irgendetwas hochzuladen. Ich habe mit blogspot angefangen, bin aber mittlerweile zu WordPress umgezogen und mehr als zufrieden damit 🙂

Liebe Grüße,

http://goldstaub-und-perlen.de/

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Lisa

Hallo Diana,
Toller aufschlussreicher Post! Ich hab jetzt auch mit Blogspot angefangen und bin gerade dabei zu wordpress.com zu wechseln… Doch irgendwie merk ich wie überfordert ich bin. Ist schon ziemlich kompliziert und alles. Jetzt eine frage an dich. Wurde dir beim erstellen deines Blogs von einem Profi geholfen oder hast du dein tolles Design ganz allein erstellt? Weil ich bin immernich auf der Suche nach jemanden, der sich dort auskennt und sein Wissen mit mir teilen kann… 🙂
Liebe Grüße
Lsia

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Modepuppen

Hallo Lisa, ja es war nicht einfach. Das jetzige Design wurde vor kurzem von einem Profi erstellt, weil es technisch einfach zu kompliziert war. Die letzten Designs habe ich aber immer selbst installiert und bearbeitet. Schwierig aber dennoch machbar. Es gibt aber sehr viele Tutorials im Netz. LG

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