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THE FASHION ANARCHY

Diana beim Streichen während der Quarantäne
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Tipps und Ideen gegen die Quarantäne Langeweile

Die aktuellen Umstände sind erschreckend. Gerade jetzt merken wir besonders stark, was im Leben wirklich zählt. Es sind nicht die vielen unnötigen Konsumgüter, sondern die Menschen um uns herum. Der Corona Virus hat unsere gesamte Gesellschaft und das alltägliche Leben fest im Griff. Gerade zum Frühjahrsbeginn fallen uns die Quarantäne und die Ausgangsbeschränkungen umso schwerer. 

Dennoch ist es unsere Pflicht in dieser schweren Zeit zusammenzuhalten und auf den Appell der Regierung und der Wissenschaft zu hören. Auch wenn jetzt schon wieder Stimmen laut werden, die wollen, dass die Auflagen gelockert werden: Stay at home! Bleibt zuhause und rettet Menschenleben. Auch wir sind jetzt nun seit knapp 3 Wochen ausschließlich zuhause. Da die Uni aktuell geschlossen ist, bleibt Max zuhause und macht mit Noah Home Schooling. Ich hingegen kann als Pflegepersonal kein Home Office machen und muss selbstverständlich in die Klinik zum arbeiten. 

Für die freien Tage, habe ich mir aber vieles vorgenommen und zum Teil auch schon erledigt. Langeweile in der Quarantäne gibt es bei uns nicht. Gerade in dieser Zeit hat man viel Zeit und nicht Möglichkeit Dinge zu erledigen, zu denen man sonst im Alltag nicht kommt. Deswegen habe ich euch einige Ideen und Tipps zugefasst, die euch die kommende Zeit vornehmen könnt. 

Diana im Renovierungsmodus

Renovierung und Umgestalten der eigenen 4 Wände

Seit Monaten haben wir uns schon vorgenommen die Wände zu streichen, die Möbel umzustellen und allgemein mal auszumisten. Dies ist zum Teil bei uns in der letzten Woche geschehen. Wir haben unter anderem die Küche und das Wohnzimmer neu gestrichen und neue Lampen angebracht. Im weiteren möchte ich auf jeden Fall noch den Balkon frühlingstauglich machen. Denn aktuell gleich der Balkon eher einer Müllhalde als einem Balkon.

Ausmisten und Detoxing

Ich liebe das befreiende Gefühl nach einer erfolgreichen Ausmistaktion. Wir leben und arbeiten zu dritt (plus 2 Katzen) in einer 55qm Wohnung. Da muss man regelmäßig ausmisten, um nicht in der eigenen Wohnung zu ersticken. Daher hab ich mir für die kommenden Tage vorgenommen meine ganze Kosmetik und auch meine Kleidung auszumisten. Ich habe einfach viel zu viel und werde in Zukunft weiterhin auf meinen Konsum achten. Denn wenn wir mal ehrlich sind, haben wir mehr als wir eigentlich brauchen. Des weiteren werde ich auch meine gesamten Daten und Festplatten neu umstrukturieren damit ich in Zukunft schneller und organisierter arbeiten kann.

Blog und Portfolio

Neben dem Drang produktiv zu sein dürfen wir aber auch nicht uns selbst und unsere Liebsten aus den Augen verlieren. Gerade jetzt sind soziale Kontakte für uns so wichtig. Ruft eure Liebsten an oder spielt über FaceTime mit ihnen Gesellschaftsspiele. Es macht Spaß und vertreibt auch für eine kurze Zeit Kummer und Sorgen. Inzwischen spielen wir jeden Abend mit Noah ein Familienspiel und verbringen so gemeinsam als Familie Zeit miteinander. Max baut mit Noah immer neue Papierflieger-Modelle und zwischendurch fällt den beiden immer neuer Quatsch. Uns ist es wichtig, dass Noah gar nicht erst auf die Idee kommt die Quarantäne vor dem Fernseher zu verbringen. Wenn er im Bett ist schauen wir aber doch gerne einen Film zu zweit.  Gerade sind wir mit der Star Wars Reihe noch für die nächsten Tage beschäftigt.

Social Distancing gilt übrigens nicht für eure Haustiere. Es wird viel geschmust und gespielt. Momentan sind unsere Katzen glücklicher denn je.

Quarantäne Time = Quality Time

Neben dem Drang produktiv zu sein dürfen wir aber auch nicht uns selbst und unsere Liebsten aus den Augen verlieren. Gerade jetzt sind soziale Kontakte für uns so wichtig. Ruft eure Liebsten an oder spielt über FaceTime mit ihnen Gesellschaftsspiele. Es macht Spaß und vertreibt auch für eine kurze Zeit Kummer und Sorgen. Inzwischen spielen wir jeden Abend mit Noah ein Familienspiel und verbringen so gemeinsam als Familie Zeit miteinander. Max baut mit Noah immer neue Papierflieger-Modelle und zwischendurch fällt den beiden immer neuer Quatsch. Uns ist es wichtig, dass Noah gar nicht erst auf die Idee kommt die Quarantäne vor dem Fernseher zu verbringen. Wenn er im Bett ist schauen wir aber doch gerne einen Film zu zweit.  Gerade sind wir mit der Star Wars Reihe noch für die nächsten Tage beschäftigt.

Social Distancing gilt übrigens nicht für eure Haustiere. Es wird viel geschmust und gespielt. Momentan sind unsere Katzen glücklicher denn je.

Bücher lesen, Podcast hören und Urlaubsfotos anschauen

Falls ihr auf Netflix schon alles durchgeschaut habt, gibt es immer noch die Möglichkeit ein gutes Buch in die Hand zu nehmen oder ein Podcast zu hören. Ich persönlich liebe alle Bücher von Henning Mankell oder auch Fotobücher, bei denen ich mir weitere Inspirationen für kommende Shooting holen kann.

Ich freue mich immer wenn wir gemeinsam Urlaubsbilder ansehen, und uns an die schöne gemeinsame Zeit erinnern. So manche lustige Geschichte, die man eigentlich schon vergessen hatte, kommt hier wieder ans Tageslicht. Außerdem bietet die Quarantäne vielleicht Zeit schöne Fotoalben zu gestalten, die im Alltag meist fehlt.
Wenn Euer letzter Urlaub nicht so positiv war oder ihr gerne etwas Inspiration hättet könnt ihr ja auf unserem letzten Reisebericht aus Marokko vorbeischauen.

 

Sport - egal ob Indoor or Outdoor

Sport geht immer. Entweder zuhause mit einem Home Workout (z.B. von FITX) oder draußen beim Joggen. Wer nicht unbedingt der sportliche Typ ist kann stattdessen sein Malzeug aus den Kisten holen. Mir persönlich hat es immer in stressigen Situationen sehr geholfen, um mal zu entspannen. 

Taxi Marrakech
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Marokko – Marrakesch, Agafay & das Atlasgebirge

Inzwischen dreht sich ja fast alles nur noch um Corona und auch bei der Einreise nach Marokko mussten wir bereits ein Formular ausfüllen, dass wir weder Kontakt zu Infizierten noch einen Transfer in China hatten, und auf dem Rückflug waren wir schon umgeben von Mundschutz- und Handschuhträgern. Dass die Situation weltweit so ausarten würde hätte ich vor unserer Reise nicht glauben wollen.

Before we start

Doch hier geht es jetzt erstmal noch um Marokko, denn auch nach knapp 3 Wochen zurück in München schwelge ich immer noch in den Erinnerungen aus 1001 Nacht. 

Ich bin mit gemischten Gefühlen angereist. Über Marrakesch und die Marokkaner hatte ich die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte gehört. Einige waren total begeistert, andere waren sehr enttäuscht. Bekannte von uns wurden zuvor ausgeraubt und bestohlen, einige Freundinnen fühlten sich in Marrakesch teils von Männern sehr bedrängt. Natürlich hatte ich auch sehr viel positives über Land und Leute gehört. 

Insgesamt haben wir eine Woche in Marokko verbracht. 5 Tage in Marrakesch und 2 in der Wüste und in den Bergen. Im Nachhinein wäre ich lieber weniger in der Stadt und mehr in der Natur gewesen. Marrakesch hat sehr viel zu bieten, ist aber auf Dauer sehr stressig. Die Stadt ist voll, laut und vor allem die Médina ist übersät mit Touristen. 1001 Nacht hat man nicht überall! In vielen Ecken ist dreckig und stinkt. Erwartet bitte nicht, dass alles so aussieht wie auf Instagram. 

Nichtsdestotrotz hatten wir eine tolle Zeit. Ich habe in dieser Woche einiges über das Land und seine Kultur gelernt. Marokko ist ein Nordafrikanisches Land mit Islamischen und französischen Einflüssen. Die Menschen sprechen sowohl Arabisch als auch Französisch. Wer weder Arabisch, noch Französisch spricht ist auch nicht verloren, denn fast alle Marokkaner sprechen Englisch, vereinzelt wird sogar fließend Deutsch gesprochen.

 

Unser Riad in Marrakech

Unser Riad lag einen kurzen Fußmarsch entfernt von der Médina in einem kleinen, durch die Palastmauern etwas abgeschirmten, ruhigen Wohnviertel. Dort hat es uns sehr gut gefallen, wir haben uns wohl gefühlt in dieser auch uns gegenüber sehr freundlichen und offenen Nachbarschaft. Ich finde es toll in solchen Vierteln zu wohnen, beispielsweise verglichen zu großen Hotelanlagen.

 

Taxi Marrakech Marokko Collage

Man hat etwas vom Alltag der Menschen mitbekommen und immer waren spielende Kinder auf den Straßen. In unserem Riad haben wir uns auch total wohl gefühlt. Obwohl wir mitten in der Nacht ankamen wurden wir mit Tee und marokkanischen Süßigkeiten auf der hauseigenen Dachterasse willkommen geheißen. Die Mitarbeiter waren richtig verrückt nach Noah und haben sogar oft mit ihm gespielt, und das trotz des ein oder anderen Quatsch den er veranstaltet hat.

Dazu möchte ich noch kurz anmerken, dass offenbar nicht alle Riads kinderfreundlich sind, manche möchten wohl aus Prinzip überhaupt keine kleinen Gäste. 

Katze auf Auto
Marrakech Gebäude Palme Marokko
Marrakesch Gebäude Marokko

Roadtrip durch Marokko

Auch beim Thema Reisetouren sollte man sich im Vorhinein immer informieren und Rezensionen lesen. Oft wird man in Gruppen durch die Gegend gefahren und am Ende vor irgendeinem Shop abgestellt und genötigt etwas zu kaufen. 

Aus dem Grund wollten wir keine 0815 Tour im Internet buchen und haben uns mit Nadine und Omar von FROMBREMENTOMOROCCO getroffen. Beide betreiben eine Reiseagentur und sind seit 8 Jahren im Business. 

Von den zwei haben wir wertvolle Tipps bekommen, was sich zu besichtigen lohnt und was eher zu unrecht gehyped wird. Normalerweise bucht man die Touren dort einige Zeit im Voraus, doch es war sogar möglich, dass wir uns spontan mit ihnen treffen konnten und entspannt in einem Café über unsere Möglichkeiten zu sprechen. Daraufhin haben wir sogar am nächsten Tag direkt einen Mietwagen entspannt zum Riad geliefert bekommen, zusammen mit einer für uns erstellten Route, mit der wir uns gutem Gewissens auf den Weg machen konnten.

Diana am Fenster in Marokko
Noah beim Friseur in Marokko
Max beim Friseur in Marokko

Reise Route

Start: Marrakesch 

Der Verkehr in der Innenstadt ist die Hölle. Man muss IMMER die Augen offen halten! Glaubt mir, der sogenannte tote Winkel hat bei den Marokkanern eine ganz andere Bedeutung als bei uns in Deutschland. Man muss immer damit rechnen, dass plötzlich ein Roller Fahrer um die Ecke kommt oder ein Esel den Weg blockiert. Trotzdem ist es nicht unmöglich! Einfach die Ruhe bewahren und immer schön ans Navi halten.

Agafay Wüste 

Die Agafay Stein Wüste ist etwa 20km von Marrakesch entfernt. Gerade wenn man einen kurzen Aufenthalt in Marokko hat ist die Agafay Wüste sehr angenehm.
Wer Sand Wüst will muss von Marrakech aus etwa 12 Stunden Richtung Süden fahren. Wenn ihr Fotos in der Agafay Wüste machen wollt, schaut euch genauer um, ob das Grundstück nicht zu einem Camp gehört. Um Stress zu entgehen sind wir einfach gleich in ein Camp gefahren und haben dort eine kleine Mittagspause eingelegt. Wir wurden von den freundlich Mitarbeiter freundlich empfangen gleich durchs Camp geführt. Das Scarabeo Camp ist wahrlich super luxuriös und wird mit Solar Energie betrieben. Einerseits hat es mir total gut gefallen, andererseits haben mich die anderen Touristen schon wieder genervt. Dann ist man mal in der WÜSTE und trifft trotzdem auf Deutsche. Da wollten wir auch keine 250€ pro Nacht für ein Zelt ausgeben. Nach einer entspannten Tee Pause ging es auch weiter Richtung Lalla Takerkoust. 

Diana vor Dornenbusch in Marokko
Diana in der Agafay Wüste
Moped Fahrer in der Agafay Marokko
Agafay Desert Marokko
Lalla Takerkoust

Der Stausee liegt zwischen Marrakesch und dem Atlasgebirge und wird hauptsächlich von Berbern bewohnt. Der Weg von Lalla Takerkouste nach Imlil war sehr holprig und steinig. 

Die Straßen sind oft nur so schmal wie bei uns eine Spur, mit Trennung in der Mitte. bei Gegenverkehr wird immer zur hälfte auf Schotter ausgewichen. Und das egal ob in der Ebene oder im Gebirge (btw. Leitplanken gibt es so gut wie nicht).

Neben den engen Straßen muss man zusätzlich noch auf die Einheimischen und ihre Tiere Acht geben. Dort ist es völlig normal wenn sie mit ihren Ziegen und Schafen am Straßenrand entlanglaufen. Viele Touristen Busse fahren viel zu schnell und kümmern sich oft gar nicht für den Gegenverkehr. Anders war es mit den Einheimischen: Sie grüßen freundlich und sind dankbar wenn man nicht mit 80km/h an ihnen und ihren Tiere vorbeirast. 

Die Straße führte durch weite Ebenen, vorbei an einem großen See und schließlich ins Gebirge. Dabei kamen wir vorbei an Ruinen, Ziegen- und Schafsherden und durch viele kleine Dörfer mit Kindern die auf der Straße spielen.

Aus Marrakesch hinaus hat die Erde noch den bekannten ocker-rot Ton, und irgendwann fährt man durchs nirgendwo, auf der einen Seite der Straße ist die erde gelb, auf der anderen rot. Dazu wiesen und Felder so weit das Auge reicht und blauer Himmel. 

Ich bin echt froh, dass wir von Nadine so ein geländegängiges Auto bekommen haben. Damit konnte man problemlos auf die Schotterpisten ausweichen und auch mal abseits der Straße ein wenig das Gelände erkunden. 

Um nach Imlil zu kommen muss man einmal das Gebirge umfahren. 

Diana vor einem traditionellem Gebäude bei Lalla Takerkourst in Marokko
Schafe in Marokko
Landstraße in Marokko
Bergdorf auf dem Weg in den Atlas Marokko
Bäckerei Imlil Marokko
Imlil 

Das von Marrakesch 2 Stunden entfernte Imlil ist ein kleines Dorf mitten im Atlas Gebirge. 

Ein toller Ort für Wander- und Trekking Touren. Dieses Mal haben wir es zeitlich leider nicht geschafft, aber eine Wander Tour werden wir beim nächsten Mal definitiv mit einplanen. 

Unser Riad, gefühlt ein paar 100 Meter höher als der Ort an sich am Hang gelegen, war sehr traditionell und liebevoll eingerichtet. Von außen war es ein recht unscheinbares Haus. Innen gab es kaum eine Wand beziehungsweise einen Quadratmeter Boden ohne Teppich. Außerdem vertäfelte Decken und viele liebevolle Kleinigkeiten, die den Aufenthalt besonders machen. Von traditionellen Berber Kleidungsstücken auf den Zimmern für die Gäste bis hin zu schönen heißen Wärmflaschen, die Nachts aufs Zimmer gebracht wurden.

Landstraße führt durch einen Wald
Fenster in Imlil Marokko
Noah in Imlil Marokko
Aussicht auf das Atlas Gebirge Marokko

Shoppen in Marrakech

Sowohl in Marrakesch als auch in den Bergen wurden wir von allen Ecken angesprochen und zum Kauf eingeladen. Gerade in den Souks und am Jemma El Fna, dem Hauptplatz, ist es am Schlimmsten. 

Da ich hauptsächlich mit Max und Noah unterwegs war, kann ich nicht beurteilen wie es für Frauen ohne Begleitung ist. Doch auch mit Kind und Mann war es schon anstrengend. Sowohl die Verkäufer als auch manche Bettler waren teils sehr penetrant und unverschämt. Bei einem Obst Stand stand eine Frau etwa 10 Minuten neben uns und hat mir immer wieder ihre offene Hand vor mein Gesicht gehalten. Ein freundliches Nein wollte diese aber nicht verstehen und wurde daraufhin sehr aggressiv. 

Ich spende sehr gerne und bin da auch wirklich nicht geizig, aber bei so einem aufdringliches Verhalten sehe ich es partout nicht ein.  

Als Tourist muss man immer damit rechnen über den Tisch gezogen zu werden. Es gibt viele Touristenfallen und beim Shoppen solltet ihr euch immer im Hinterkopf behalten, dass die Preise zum Teil dreimal höher angesetzt werden. Handelt was da Zeug hält. Bleibt hartnäckig und glaubt mir, es wird funktionieren. 

So sind wir zu einer wunderbaren neuen Lampe und einem tollem neuen Teppich gekommen. Außerdem haben wir beim verhandeln mit dem Verkäufer des Berber-Teppichs den besten Tee unserer ganzen Reise serviert bekommen!

Diana im Jardin Majorelle Marokko

Essen in Marokko

Café in Marrakech Marokko

Grundsätzlich besteht die traditionelle Küche vor allem aus Tajines (in speziellen Töpfen geschmorte Gerichte) und Couscous. Das sind auf jeden Fall die Gerichte, die ihr in jedem Restaurant angeboten bekommt und die auch Marokkaner regelmäßig essen. Doch natürlich gibt es auch viel gegrilltes Fleisch und Fisch, und auch alles mögliche andere, danach muss man dann aber schon Ausschau halten.

Vegan zu essen war nicht einfach. Oft waren die Gemüse Tajines trotz Nachfragen mit einem kleinen Stück Fleisch (für den guten Geschmack versteht sich) oder mit Ei.

Gerade in der Médina ist es aber vor allem in den gehobenen Restaurants und jungen Cafés möglich wirklich veganes Essen zu finden.

Obstladen in Marrakech Marokko
Straßenküche in Marrakech Marokko

Tiere in Marokko

Wir haben vorher viel gehört von Marokkanern als berüchtigte Tierquäler. 

Und tatsächlich gehören Esel mit zusammen gebundenen Vorderbeinen, halb ausgetrocknete lebendige Schildkröten und auf engstem Raum eingesperrte Hühner auf dem Markt, angekettete Affen die Tricks aufführen, etc. zum Stadtbild.

Noah hat dort zum ersten mal leidende Tiere bewusst wahrgenommen. Ihm viel es zunächst sehr schwer zu verstehen warum so viele Katzen so abgemagert und schmutzig sind, und warum sie denn kein Herrchen haben.

Allerdings haben wir auch oft mitbekommen, wie Katzen von Einheimischen liebevoll gefüttert wurden und ihnen z.b. kleine Unterschlüpfe aus Kartons im Marktgetümmel gebaut wurden.

Mir war es nur wichtig, nicht zur planmäßigen Tierquälerei à la Kamelreiten beizutragen. Wir hätten zwar die Möglichkeit gehabt auf wohl genährten, gesund aussehenden Tieren zu reiten, doch da Noah nicht allzu wild darauf war haben wir es nicht gemacht.

Was ich meine sind die vielen Kamele die nur gehalten werden um den meist fettleibigen Alman Touristen ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. Zu sehen, wie sich diese Tiere den ganzen Tag abschinden müssen tut mir in der Seele weh.

 

Schafherde
Abendliches Marrakech
Mülltonne in Marrakech Marokko
Altes Benz Taxi

Fazit

Unser Aufenthalt in Marokko war abgesehen von Kleinigkeiten durchweg Positiv. Uns haben vor allem die vielen freundlichen Leute, die wir an vielen Orten angetroffen haben und die wunderbare Landschaft gefallen, und wir wollen auf jeden Fall auch noch einmal dort hin! 

Mein Lieblings-Urlaubsland bleibt jedoch nach wie vor Thailand (hier geht es zu meinen Tipps für Bangkok), aber das Gefühl zuHause zu sein bekommt man denke ich seltenst beim ersten Besuch eines Landes, auch wenn Marokko echt toll war.

Diana mit orientalischen Ornamenten
Teppich in Marrakech Marokko
Marktplatz vor dem Souk in Marrakech Marokko
all pictures shot on film by diana buenger & maximilian bridts
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Jahresrückblick 2019 und Vorsätze

Jahresrückblick 2019 und Vorsätze für 2020

 

Mir scheint es so, als ob im letzten Jahr mehr passierte, als in 2018 und 2017 zusammen.Einerseits kann ich sagen, dass ich eine unheimliche schönes, aber auch gleichzeitig ein sehr nervenzerreißendes Jahr hatte. Dennoch bereue ich nichts und ich bin dankbar für all die Momente und auch Lehren, die ich mitnehmen dürfte. Dieser Jahresrückblick 2019 ist im Gegensatz zu vielen anderen Blogger Kollegen eher privat. Ich habe in den letzten 12 Monaten weder die Fashion Week noch viele Events besucht. Viel mehr war ich damit beschäftigt mein Dasein als Mama, Studentin, OP Schwester, Influencerin, Fotografin und Freundin zu managen.

Erfahrungen und Erlebnisse 

Nicht selten bin ich dabei an meine Grenzen gestoßen und war immer öfters am Rande der Verzweiflung. Auf Social Media werden gerne häufig nur die schönen Sachen gezeigt. Niemand möchte gerne über psychische Probleme oder Geldsorgen sprechen. Beides davon war zwischendurch immer wieder ein Thema. Auch wenn es immer heißt, dass Influencer angeblich alles geschenkt bekommen und super viel verdienen. Natürlich bekomme ich gelegentlich Produkte zu Verfügung gestellt und auch bezahlte Postings. Doch das Leben mit Kind in einer Stadt wie München muss man erstmal stemmen, vor allem, wenn der eigentliche Vollzeit Job das studieren ist. Seit der Schwangerschaft lebe ich getrennt vom Kindsvater. Natürlich habe ich mir all das ausgesucht und würde mich jederzeit wieder für das Studium und das Kind entscheiden. 

Mit dem Studiengang Foto Design an der Hochschule München ist für mich ein großer Traum wahr geworden. Nicht viele Bewerber haben das Glück genommen zu werden. Das erste Semester war für mich ein Traum, eine rosa Seifenblase, die niemals zu platzen schien. Ich war voller Energie und konnte problemlos nächtelang durcharbeiten. Ich fühlte mich wohl und dachte, dass ich endlich Gleichgesinnte gefunden hatte.

 

 

Arbeit und Privatleben

Im 2. Semester Anfang des letzten Jahres kam aber die bittere Erkenntnis. Mit dem Druck und den Erwartungen kamen auch erste Konkurrenz Gefühle innerhalb der Gruppen. Zu Beginn des  Semesters habe ich mehr Zeit mit meinem Kommilitonen Max verbracht und ziemlich schnell wurde aus uns ein Paar. Da wir beide sehr ehrgeizig und anspruchsvoll sind, war es für uns beide ein Fluch und Segen zugleich. Wir pushen uns und unterstützen uns immer. Wenn ich nicht mehr konnte, hat Max übernommen und wenn er am Ende war, kam mein Einsatz. In der Uni war es nicht immer einfach. Häufig wurde hinter meinem Rücken über mich und das eine oder andere kontroverse Konzept von mir gelästert. Im Grunde genommen war mir aber das ziemlich egal. Denn mein eigentliches Problem war die Überarbeitung und Überfordung im privaten Leben. Kinder brauchen viel Aufmerksamkeit und Liebe. Seit der Schwangerschaft war ich alleinerziehende Mutter. Das Verhältnis zum Kindsvater war immer ein großes auf und ab. Noah zuliebe habe ich aber immer versucht das Beste aus der Situation zu machen. Ich bin und war nie ein geduldiger Mensch. Noah bei den Hausaufgaben zu helfen ist für uns beide immer eine kleine Odyssee. Er hasst Hausaufgaben und würde lieber spielen –welchem Kind ginge es nicht so. Mutter zu sein bedeutet seine eigene Bedürfnisse nach hinten zu stellen. Zuerst steht immer das Kind, die Arbeit oder das Vergnügen kommen danach. Im letzten Sommer, genau genommen in den Semesterferien bin ich letztendlich an meine Grenzen gestoßen: über einen längeren Zeitraum litt ich immer wieder an Panikattacken und war psychisch völlig am Ende. Wie es sich anfühlt? Angefangen von einem kribbeln bis hin zu einem Erstickungsgefühl mitten in der Nacht. Dank Therapie, einer stabilen Beziehung und guten Freunden geht es mir inzwischen viel besser und dafür bin ich sehr dankbar.

Reisen und Veganismus

Im Herbst bin ich kurz vor Semesterbeginn mit Max nach Thailand (mehr zu meinen Thailand Reisen, findet ihr HIER) gereist. Auch wenn es nur eine kurze Reise war, konnten wir beide viel Kraft tanken. Nach der Reise kam dann auch ein weitere Veränderung, dem Entschluss ab sofort vegan zu leben. Momentan bin ich in der Anfangsphase und teste noch viele Rezepte und Ersatzprodukte aus. Zu Beginn hab ich mich ein wenig schwergetan. Man muss sich wirklich informieren und einiges ausprobieren. Trotzdem bin ich zufrieden und möchte vorerst auch vegan bleiben. Immer wieder stoße ich auf Unverständnis, wie zuletzt beim Weihnachtsessen bei meiner Familie im Ruhrgebiet. Natürlich hätte ich Mangelerscheinungen und und. Ob aber der tägliche Konsum von einem 1,20 € Schnitzel, und die Mangelerscheinungen, die durch eine fleischlastige Ernährung, die noch dazu auf raffinierten Nahrungsmitteln aufbaut, besser sind, bezweifle ich stark. Ich bin keine radikale Veganerin und verurteile niemanden für sein tun und lassen. Das Gleiche erwarte ich auch von meinen Mitmenschen.

Mein Fazit zu 2019:

Natürlich hat jedes Jahr Seite Höhen und Tiefen. Diese Erkenntnis ist nichts Neues und schon gar nicht bahnbrechend. Im letzten Jahr musste ich aber immer wieder feststellen, dass meine „Probleme“ und der gesamte „Stress“ oft das Gesamtergebnis meiner eigenen Fehleinschätzungen und Erwartungen waren. Zu häufig hab ich meine eigenen Erwartungen an mich selbst viel zu hoch angesetzt und war im Nachhinein von mir selbst enttäuscht. Viel zu oft habe ich Jobs angenommen und hab „Freunden“ gefallen versprochen, obwohl ich diese zeitlich kaum unterbringen konnte. In den letzten Jahren hab ich mir angewöhnt immer Tausend Dinge tun zu müssen, um es der Welt recht zu machen. Meiner Familie, meinen Freunden und letztendlich mir selbst. Natürlich kam irgendwann die Erkenntnis, dass die Bestätigung anderer Menschen mich langfristig nicht befriedigt oder gar glücklich macht. Besonders dann, wenn es offensichtlich an Wertschätzung meiner Arbeit mangelt. Top-Qualität wird vorausgesetzt, für den dafür benötigten Zeitaufwand, fehlt jedes Einschätzungsvermögen. Ich habe die traurige Erfahrung gemacht, dass vieles für selbstverständlich gehalten wird. Inzwischen habe gelernt meine Gesundheit zu schätzen und mich darum auch zu kümmern, meine Erwartungen an mich selbst nicht zu hoch zu setzten und vor allem auch mal nein zu sagen.

Vorsätze:

In diesem Jahr möchte ich meinen Besitz um ein vielfaches minimieren. Die Wohnung ist voll mit unnötigem Zeug, das wir nicht brauchen. Mein Sohn ertrinkt förmlich in Spielzeug und langweilt sich trotzdem ständig. Ein Konsumverhalten das definitiv geändert werden muss. Sowohl von meiner Seite als Bloggerin und auch als Mutter. Für das Jahr 2020 hab ich mir nicht wie viele andere Blogger mehr me-time oder mehr Erfolg gewünscht. Auch „Toxic people„ habe ich selbst kaum noch in meinem näheren Umfeld. Inzwischen weiß ich auf wen ich mich verlassen kann und wer nur oberflächlich Kontakt sucht und mich weder als Mensch noch meine Arbeit wertschätzt. Ich halte Vorsätze wie z.b. mehr Sport zu treiben oder erfolgreicher zu werden für Schwachsinn. Früher hab ich an so etwas geglaubt. Heute bin ich dankbar für das, was ich habe und arbeite an mir für ein besseres Zeitmanagement für meinen Sohn, meinen Partner und meiner Gesundheit.

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willkommen zurück – life update

Kaum zu glauben, dass ich seit über einem Jahr keinen Blogpost veröffentlicht habe. Gründe dafür waren unter anderem Zeitmangel und Instagram. Im letzten Jahr kam es mir oft vor, dass immer weniger Leute Blogs lesen und sich mehr für kurze Instagram Captions interessieren als Blogbeiträge.Warum ich wieder zurück bin? , weil mir das Schreiben fehlt und mir Instagram allein nie richtig ausgereicht hat. Der Content auf der App hat sich im letzten Jahr meiner Meinung nach immer mehr gespalten. Es gibt übermäßig viel Schrott. Schlechte Fotos, kombiniert mit schlechten Bearbeitungen, sowie unauthentische Produktplatzierungen. Mit manchen firmen möchte ich aus Prinzip schon gar nicht mehr zusammenarbeiten, weil gefühlt jeder Influencer schon dafür geworben hat. Zurück zum Thema Content Creation: natürlich ist mir bewusst, dass jeder seine eigenen persönlichen Vorlieben hat. Manche mögen es clean, andere bunt, knallig und komplett überladen. Was mich aber an vielen Accounts auf Social Media frappiert ist die schlechte Qualität. Apps wie z.b. Picsart sind aktuell der Hit. Ich habe nichts gegen die App, wenn ich aber nach dem 5 mal scrollen Gefühl das Gleiche sehe, wird mir schlecht.

Inzwischen gibt es so viele Influencer, die meinen, dass sie sich mit einer halbwegs teuren Kamera und ein wenig Lightroom Bearbeitung als Fotografen ausgeben können, auch wenn ihnen oft sogar die Grundlagen fehlen. Dazu bieten sie billige Preset-Dienstleistungen an und geben manchmal noch fachlich falsche Foto Tipps. Damit tragen sie immer mehr zur Entwertung der ganzen Branche bei. Ja, die Zeiten haben sich geändert. Trotzdem glaube ich auch, dass Qualität langfristig der Quantität überlegen sein wird. Zu dem Thema Influencer, Social Media und Fotografie werde ich in der kommenden Wochen noch etwas intensiver eingehen. Heute gibt es erstmal ein Life Update, schließlich hat sich in den letzten Monaten viel getan und viel verändert.

 

Studium

Seit letztem Oktober studiere ich Foto Design an der Hochschule München. Dort aufgenommen zu werden war nicht einfach, dem dauerhaften Druck und den Erwartungen standzuhalten war aber eine viel größere Herausforderung. Inzwischen habe ich aber gelernt meine Prioritäten zu setzten und mir mehr Zeit zu nehmen. Es ist kein verbrechen einen Gang runterzufahren und sich Zeit zu lassen. Ein Design Studium lässt sich nicht mit Studiengängen wie Soziologie oder BWL vergleichen. Ich möchte nichts von beiden “schlecht“ reden. Doch steht man als Student in künstlerischen fächern unter weitaus größerem Druck. Dem ständigen Konkurrenz Kampf und dem ständigen zwang kreativ sein zu müssen. Hinzukommen noch Existenzängste durch die Selbstständigkeit. Im Design Studium finden die meisten Abgaben während dem gesamten Semester statt. Demnach arbeitet wir das gesamte Semester durch. Es gibt keine richtige Prüfungsphase, die ein paar Wochen anhält. Bei uns fühlt sich das gesamte Semester wie eine langanhaltende Prüfungsphase an. Zu Beginn war ich mir sicher, dieses Studium in 7 Semester Regelstudienzeit zu absolvieren. Jetzt versuch ich dem Druck etwas entspannter entgegenzutreten. Schließlich ist es ein Geschenk, dass ich so etwas wie ein Hobby zum Beruf machen konnte.

Familie und Beziehung

Noah ist nun 8 Jahre alt und geht in die 2. klasse. Mit dem Älterwerden kommen auch ganz andere bzw. neue Sorgen und Probleme. Keine Lust auf Hausaufgaben oder Zimmer aufräumen gehören zum Alltag. Andererseits bin ich natürlich sehr froh, dass er schon so groß ist. Andere Blogger in meinem Alter beginnen gerade jetzt mit Hausbau und der Familienplanung. Neben Noah gibt es noch natürlich die 2 schnurrenden Vierbeiner Franz und Chili. Außerdem ist im April mein Freund Max zu uns gezogen. Wir studieren zusammen Fotodesign im selben Semester und unterstützen uns gegenseitig bei all unseren Projekten.

Beruf

Wie es für mich beruflich weitergehen wird, kann keiner sagen. Aktuell lebe ich von meinem Job also OP Schwester und den Einnahmen als Fotografin und Influencerin. Meine Festanstellung aufgeben möchte ich vorerst noch nicht. Als alleinerziehende Mutter mit einem 8jährigen Sohn und 2 Katzen in München wäre es mir als reine Selbstständige noch zu unsicher.

Lifestyle

Wie schon oft auf Instagram erwähnt, ernähre ich mich seit September komplett vegan. Es ist keine Challenge oder eine Art Diät. Nein, letztendlich habe ich mich den Tieren und der Umwelt zuliebe entschieden. Neben der Ernährung achte ich zudem auch auf vegane und tierversuchsfreie Kosmetik. Alles, was neu gekauft wird muss zumindest tierversuchsfreie Naturkosmetik sein. Alte Produkte und nicht tierversuchsfreie Produkte schmeiße ich dennoch nicht weg. Vegan ja, aber keine unnötige Verschwendung.

Geplante Reisen

Seitdem ich vegan lebe, versuche ich auch allgemein mehr auf die Umwelt zu achten. Kurzstrecken Flüge kommen daher nicht mehr in Frage. Trotzdem möchte ich nicht ganz aufs Reisen verzichten. 2020 wollen wir u. a wieder nach Thailand reisen, aber auch nach Marrakesch und nach Japan.