THOUGHTS,

Lern doch was Gescheites!

Mensch Mädel, lern doch was Gescheites! Ich muss gestehen, dass ich diesen Satz allmählich nicht mehr hören kann. Ich bin es leid! Menschen aus meiner Umgebung, die meinen alles besser wissen zu müssen. Menschen, die gerne mit dem Strom schwimmen, weil es sicherer scheint und keine Risiken birgt. Lern was Vernünftiges, studiere doch Zahnmedizin. Da lernst einen netten Jungen aus gutem Hause kennen und hast den Rest deines Lebens ausgesorgt! Really?? Was willst denn mit Kommunikationswissenschaften oder Medienmanagement? Zahnmedizin mag zwar in vielen Augen eine gute Entscheidung und ein angesehener Beruf sein. Ich bin mir sicher, dass ich darin sogar gut wäre und sehr wahrscheinlich viel Geld damit verdienen könnte. Ich will es aber nicht! Manche halten diese Entscheidung für dumm oder naiv. Das mag sein. Jedoch würde ich niemals 5 Jahre meines Lebens aufgeben, um ein Fach zu studieren, welches ich nur aus Vernunft gewählt habe.

Was ist heute noch sicher? Ich sage, dass nichts sicher ist! In der heutigen Zeit kann man nahezu überall seinen Job verlieren. Unbefristete Verträge gibt es inzwischen kaum noch. Ich bin jetzt 25 Jahre alt und an einem Punkt angelangt, wo ich mir die Frage stelle wie es beruflich mit mir weiter gehen soll. Abitur und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Was kommt jetzt? Fest steht, dass mich der Beruf als OP Schwester nicht erfüllt und es auch langfristig nicht der Fall sein wird. 

Der Blog bereitet mir nicht nur Freude, sondern erfüllt mich mit Stolz und Ehrgeiz. Ich habe ein Medium gefunden, um mich auszudrücken und zu entfalten. Durch das Bloggen habe ich eine ganz andere Sichtweise und eine ganz neue Welt kennengelernt. Die Medienwelt verändert sich. Das Internet ermöglicht den Menschen ganz neue Möglichkeiten, um an Informationen zu gelangen. Was ist Trend und wie kombiniere ich diese Trends am besten? Früher blätterten wir in Print Zeitschriften – Heute lesen wir Blogs und durchforsten das Netz nach Inspirationen. Versteht mich keineswegs falsch. Ich liebe Magazine! Vogue, Harpers Bazar und auch die Elle werden immer Bestandteil meiner Coffee Table Book Sammlung sein. Doch eines unterscheidet Blogs von Magazine: Sie sind nahbar, ehrlich und vor allem authentisch. Magazine sind zu 80 Prozent voll bedruckt mit Werbung. Was davon ist echt und nicht bezahlt? Blogger tragen das was Ihnen gefällt und schreiben (In der Regel) ehrlich über ihre Erfahrungen mit Produkten und Firmen. Sie sind persönlich und genau das mögen Menschen an Blogs.

Wir sind Generation Y, die Digital Natives. Wir sind die erste Generation, die mit den Sozialen Netzwerken und dem Internet aufwuchst und somit die nachfolgenden Generationen prägen wird. Oft verstehen die älteren Generationen den ganzen Hype um das Internet nicht. Der Mensch verschließt sich gegen alles was neu ist und braucht erst eine Weile, um sich darauf einzulassen. Warum nicht das Bloggen zum Beruf machen? Ja, ich bin der Meinung, dass es durchaus möglich ist sein Hobby langfristig zum Beruf zu machen. Die Argumentation, dass ich älter und somit auch „hässlicher“ werde ist absoluter Unsinn. Nicht nur ich, auch meine Zielgruppen wächst mit mir mit und wird älter. 

Langfristig gesehen kann sich Vieles entwickeln und neue Türen öffnen. Die Medien-  und Marketingwelt ist groß und voller Möglichkeiten und Überraschungen. Alles was man braucht ist Bereitschaft und Ehrgeiz.

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writer

thefashionanarchy is a personal style and fashion blog created by Munich based blogger Dianna Buenger. She published her first blog in May of 2014. After two years she has decided to relaunch her personal blog as "the fashion anarchy". You may be asking what is this about? Thefashionanarchy is making a statement about a bold new era in fashion. The only rule is there are no rules and it's all about what brings out the best in the individual. Allowing a mixture of high-end, low-end, classic labels and up and coming styles all together.

9 Comments

Ines

Bin ganz deiner Meinung ! Auch wenn ich mit meinem Wirtschaftsstudium nicht wirklich aus der Reihe tanze, versuche ich trotzdem immer auf mein Bauchgefühl zu hören und mich zu entfalten. Schließlich haben wir noch viele Jahre arbeit vor uns und die will ich sicher nicht mit einem 8 Stunden Tag voller Langeweile zubringen.
Viele Grüße
Ines

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THE FASHION ANARCHY

Liebe Ines,
Da gebe ich dir absolut Recht! Man muss seinen Job lieben und Spaß haben. Andernfalls macht es einen langfristig unzufrieden.

Liebe Grüße
Diana

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Schminkschnubbel

Tolle Sichtweise! Lass dich nicht unterkriegen und gehe deinen Weg! Am Ende muss ja jeder selbst mit Erfolg (oder im schlimmsten Fall Mißerfolg) seiner Entscheidungen leben. Würde ich heute noch einmal neu anfangen würde ich auch einen anderen Job wählen als den der Erzieherin (auch psychisch/physisch sehr belastend). Hätte ich das Bloggen früher für mich entdeckt dann hätte ich einiges anders machen können und mit entsprechendem Job bestimmt auch zeitlich besser managen können. Ich drücke dir die Daumen für dein Studium und dass sich alle deine beruflichen Wünsche und Vorstellungen erfüllen, you do you!
Lieben Gruß,
Sabrina

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THE FASHION ANARCHY

Liebe Sabrina,

Es ist nie zu spät für eine Veränderung, dies gilt auch für dich! Vielen Dank für deine aufbauenden Worte! ❤️

Liebe Grüße
Diana

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Christina

Kenne ich. 😉 Ich habe Germanistik studiert und durfte mir noch vor dem Antritt meines Studiums schon von allen möglichen Menschen (die sich warum auch immer berufen fühlten, sich in mein Leben so dreist einzumischen) anhören, dass ich direkt arbeitslos werden würde. „Da wird man doch nichts“. Jaja. Heute kann ich nur sagen: Man sollte beruflich das machen, was man gerne macht. Nur dann hat man Spaß bei der Arbeit und letztendlich auch Erfolg. Was nutzt einem ein fettes Gehalt, wenn man sich durch jeden Arbeitstag quälen muss? Also: You go girl! 😉

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THE FASHION ANARCHY

Vielen Dank liebe Christina!

Ja, es nervt total! Ständig meinen andere den Plan fürs Leben zu haben. Das muss doch jeder für sich selbst entscheiden

Liebe Grüße
Diana

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Thao

Super Thema und sehe ich genauso.
Man sollte nicht einen Beruf wählen, nur wegen der Sicherheit. Dieses Denken gibt es in unserer Generation sowieso kaum noch. Zumindest nicht unter meinen Freunden. Viele wollen sogar ein eigenes StartUp, was ja als noch risikoreicher gilt. Why not? Versuchen kann man es doch. Später kann man immer noch einen sicheren Weg gehen.
Außerdem finde ich, dass Medien und vor allem Informatik doch ziemlich sicher ist, da das in Zukunft immer mehr wird. Internet und Technologie ist die Zukunft, haha 😀

LootieLoos Plastic world

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Susanna

Hi 🙂
Ich finde es weder „dumm“, noch „naiv“ das du dich für das Studium entscheidest, das dir am meisten Spaß bereitet. Was möchte man denn in einem Beruf von dem man jeden Tag gefrustet nach Hause kommt? Klar spielt Geld eine wichtige Rolle. Doch sollte man in erster Linie Wert auf die innere Zufriedenheit legen. Ich plädieren für: Nur zu! Mach das, was dir gefällt und lasst dich nicht von anderen davon abbringen 🙂 Ich bin der Meinung, wenn man sich engagiert und gut ist, in dem was man macht, kann man es in jedem Beruf schaffen, auch wenn es noch so „unsicher“ erscheint. Wer etwas wirklich will, der schafft es auch.

Liebe Grüße,
Susanna
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http://www.susannavonundzustil.de

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Julia

Ich bin ein super Fan von allen, die sich gegen das auflehnen was andere für sie beschließen und für das beste für einen halten. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und das machen, was ihm Spaß macht. Was nützt mir ein Job bei dem ich monatlich 5000€ verdiene, aber keinen Spaß habe. Dann lieber einen Job mit 2100€ netto und jeden Morgen mit Freude hingehen.

Sehr schöner Blogpost!

Liebe Grüße
Julia

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